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Einleitung

Auftreten von Thermik

Pfeile

2. Wetterphasen

Zusammenfassung

Literatur


1. Grundsätzliches zur Thermik

Welche Bedingungen sind zum Auftreten von Thermik nötig?

Thermik ist die Aufwärtsbewegung von Luftmassen

Entstehung:

Grundsätzlich entsteht Thermik, weil unsere Atmosphäre nicht von oben, sondern von unten erwärmt wird.

Dies entspricht der Situation einer Flüssigkeit auf einer heißen Herdplatte


Energiebilanz

Energiebilanz nach [Bossel] S 29

Nicht die Sonne sondern der Boden erwärmt die Luft ! [Reichmann] S18


Bestandteile der Luft

Luft besteht für uns aus

Luft

96%- 99% trockene Gasen (im wesentlichen Stickstoff N2 und Sauerstoff O2) und 

1% bis 4% Wasserdampf


Wasserdampf in der Luft

Luft enthält in der Regel eine gewisse Menge Wasserdampf (Luftfeuchte).

Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen, als kältere Luft.

Wassergehalt

So kann Luft von 10°C beispielsweise maximal 10g Wasser pro Kubikmeter enthalten (siehe obiges Diagramm).

Luft von 20°C kann bereits fast das Doppelte (17,3 g) Wasser pro Kubikmeter Luft aufnehmen.

Feuchtere Luft enthält die zur Wasserverdunstung aufgewendete Energie.

Diese kann bei Kondensation wieder freigegeben werden.

Umgekert muss Energie aufgewendet werden, um Wasser zu verdunsten.

D. h. die beste Luftmasse für die Entstehung von Thermik ist relativ kühl und relativ trocken.


Ideale Bedingungen für das Auftreten von super Thermik:

Warum ist kalte Luft besser?

 (siehe auch Wohlfart)

Kältere Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen als warme (siehe oben).

Wärmere Luft begünstigt daher die Verdunstung, d.h. die Energie zur Erwärmung wird eher in die Verdunstung gesteckt.


Luftmassen in Europa

In Europa bekommen wir die folgenden verschiedenen Luftmassen geliefert.

Luftmassen

Ursprünge europäischer Luftmassen nach [Pagen] S57

Luftmassenproduzenten sind Hochdruckgebiete (Antizyklone). Die Luftmassen nehmen den Charakter, d.h die Feuchtigkeit ihres Entstehungsgebietes bzw. ihrer Transportwege an.

Somit sind:

Transportiert werden die Luftmassen mit dem Wind.

Winde entstehen um Hochdruck- und Tiefdruckgebiete herum.


Windsysteme

Winsysteme

Windsystem um ein Antizyklon (Hoch) und um ein Zyklon (Tief)

Meine Daumenregel:

Übt der Daumen meiner rechten Hand einen hohen Druck auf die Tischplatte aus, so zeigen die Finger die Windrichtumg um ein Hochdruckgebiet.

Übt der Daumen meiner rechten Hand einen geringen Druck auf die Tischplatte aus, so zeigen die Finger die Windrichtumg um ein Tiefdruckgebiet.

Wind im Gesicht Regel:

Schaust du in den Wind winkst du mit Deiner rechTen Hand ins Tief.


Aufgabe: Konstruiere für Mitteleuropa eine Konstellation aus Antizyklon und Zyklon, so dass die für die Entstehung von Thermik optimale Luftmasse herangeführt wird.

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© A. Ultsch 2002